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Ibiza Urlaub
Urlaub auf den Balearen und auf Ibiza.
Ibiza (katalanisch Eivissa) ist der Name der drittgrößten Insel der Balearen. Ibiza hat eine Fläche von 572 km², der Hauptort ist Ibiza-Stadt (Eivissa Vila). Auf Ibiza leben ca. 82.000 Einwohner dauerhaft, davon sind ungefähr 6.500 offiziell gemeldete Ausländer (Residente).
Zusammen mit der südlich gelegenen Insel Formentera und zahlreichen kleineren und unbewohnten Felseninseln bildet Ibiza die Inselgruppe der Pityusen. Amtssprachen sind Spanisch (Kastilisch) und Katalanisch, der auf der Insel vorherrschende katalanische Dialekt wird Ibizenk genannt.
Die Balearen sind die abgesprengte Fortsetzung des andalusischen Felsengebirges, das sich von Gibraltar über die Sierra Nevada hinzieht. Ein etwa 1.500 Meter tiefer Meeresgraben trennt die Inseln vom spanischen Festland. Die Pityusen haben, wie auch die übrigen Balearen, einen eigenen Festlandsockel.
Ibiza ist eine bergige und buchtenreiche Insel (unter anderem mit sandigen Calas). Sie liegt etwa 90 km südlich vom spanischen Festland. Die höchste Erhebung ist der Atalaya (476 m über NN).
Ibiza hat das ausgewogenste Klima der Balearen. Die Temperaturen liegen im Sommer um die 30 °C, im Winter reichen sie selten unter den Gefrierpunkt.
Die drei Hauptsiedlungen von Ibiza sind Eivissa (Ibiza-Stadt), Santa Eularia des Ríu und Sant Antoni de Portmany, die auch die Haupthäfen der Insel sind. Ansonsten ist die Insel eher locker besiedelt, weit verstreute Fincas prägen das Bild. Bei Eivissa ist der internationale Flughafen.
Im Mittelalter verdankte Ibiza den Salzfeldern bei Ses Salines einen gewissen Wohlstand. Die Salzfelder waren bis ins 19. Jahrhundert Gemeineigentum ("Universida") und jeder Ibizenko war verpflichtet, zur Bewirtschaftung der Salzfelder beizutragen.
Die Bucht von Sant Vicent (Cala de Sant Vicent). Hotelburgen wie diese sind unvermeidliche Begleiterscheinungen des Massentourismus.
Das Innere der Insel wird für Landwirtschaft und Viehzucht (insbesondere Schafe) genutzt. Bis Mitte der 1960er produzierten die Bauern der Insel autark für den eigenen Gebrauch und nur zu einem geringen Teil für den Export.
Mitte der 1930er entdeckten erstmals britische Touristen die Insel. Durch den spanischen Bürgerkrieg und kurze Zeit später den Zweiten Weltkrieg kam der Tourismus aber schnell wieder zum Erliegen. Kurz nach Kriegsende kehrten zwar die ersten Touristen (und in den 1960ern auch viele Aussteiger und Hippies) auf die Insel zurück, aber erst in den 1970ern entwickelte sich der Tourismus in größerem Maße.
Heute reicht die geringe landwirtschaftliche Produktion nicht mehr aus, um die Insel selbst zu ernähren, so dass die meisten Waren vom Festland importiert werden müssen. Wie auch auf den übrigen Balearen ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Ibizenkos (98 Prozent an der Gesamtwirtschaft), auch wenn er nicht die Auswüchse wie auf Mallorca erreicht. 2002 besuchten ca. 1,5 Mio. Touristen die Insel, fast die Hälfte davon waren britische Urlauber, gefolgt von Deutschen, Italienern und Franzosen.
Ibiza gilt heute als das Urlaubsziel der Jungen oder zumindest Junggebliebenen, doch vor allem als die Insel der "Reichen und der Schönen". Zudem hat sich Mitte der 1990er die internationale Club-Szene auf Ibiza etabliert. Auf dem Stadtgebiet von Sant Antoni de Portmany befindet sich der größte Nachtclub der Welt.
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